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Die Gassen von Kathmandu

Zwischen dem Basantapurplatz und der New Road im Süden und Thamel im Norden liegt ein  Viertel in dem das Geschäftsleben pulsiert. Wie früher bei uns im Mittelalter sind in einer bestimmten Straße lauter Läden, die das selbe verkaufen. Denn der Durchschnitts Nepalese kann gar nicht groß Schoppen gehen und verschiedene Sachen aufs mal kaufen, sondern wird erst sparen müssen um endlich dann in die richtige Straße zu gehen und dort den besten Laden zu suchen. Natürlich ist das Gewirr der Gassen in den ersten Tagen sehr verwirrend, doch bald kennt man die beiden Haupadern und kann sich zunehmend dem Gucken zuwenden. Die erste Straße beginnt am Durbar Square vor der Taleju Pagode und führt dann in nordöstlicher Richtung bin zum Kantipath. Nachdem man an einem kleinen Ganesh (1) vorbeigekommen ist erreicht man den Indra Chowk. Hier steht der Akash Bairawa Tempel (2). Meist vergeblich probierten die Verkehrspolizisten das Chaos in irgendwelche geordnete Bahnen zu lenken, doch die Gassen sind einfach zu eng für die ganzen Menschen und Fahrzeuge. Wenn man den Platz schräg überquert und in die gleiche Richtung weitergeht, kommt man an den kleinen Platz Kel Tole. Hier steht der sehr schöne Sweta Machhendranath Tempel (3). Dort tritt man erst durch ein goldenes Tor und kommt so in den schönen Innenhof. Hier steht in der Mitte der eigentliche Tempel und es kommen sowohl Buddhisten wie Hindus zum Beten. Weiter geht es an den vielen Kupfer und Messingläden zum Assan Tole. Unter anderem steht hier der Annapurna Tempel (4), sicher ein guter Platz um sich vor einer Trekkingtour etwas Glück zu wünschen. Die weitere Straße führt dann an Kleider- und Fahrradläden zum Kantipath.

Die zweite Hauptader führt von der New Road im Süden schnurstracks nach Norden zum Tahiti Tole. Bis zum Indra Chowk ist es eine breite Straße mit Auto die parken, danach wird es eine kleine Gasse. Wenn man ihr nach Norden folgt kommt man bald an vielen Zahnarztläden vorbei. Grund ist der kleine Zahnschmerztempel (5) der sich an einer Ecke der Straße befindet. Bald kommen immer mehr Läden, die buddhistisch Gebetsfahnen und Stoffe verkaufen. Erstaunlicher weise sind die meisten Händler Muslims aus Kaschmir. Kurz darauf kommt man über eine kleine Seitengasse zum kleinen Stupa von Kathesimbu (6). Auch am Platz Tahiti Tole ist ein ganz kleiner Stupa mit vielen Gebetsmühlen, doch sieht man ihn fast gar nicht, weil hier immer Rikschas und Handwagen auf Kundschaft warten. Von hier geht’s weiter nach Thamel.

1.Der kleine Ganesch Schrein

Kurz vor dem Indra Chowk Platz ist steht eine kleine Ganesh Figur am Bürgersteig, meist ist sie mit leuchtend rotem Zinnober bemalt. (schönes Bild gesucht)

2. Der Akash Bhairava Tempel

Hier wird der “Himmels” Bhairava angebetet der wie der schwarze und der weiße Bhairava eine Form von Shiva ist. Dieses große Gebäude dominiert den ganzen Indra Chowk. Es ist ein mit farbigen Kacheln und viel Messing geschmückter Tempel. Der eigentliche Tempel befindet sich dabei im oberen Stockwerk und ist für Nichthindus leider verboten. Und wer würde sich schon bei den vielen Wächterlöwen getrauen, gegen dieses Verbot zu verstoßen?

 

Der Akash Bhairava Tempel. Links davon geht die Makhan tol zum Durbar-Platz

 

Der Eingang und die großen Wächterlöwen

3. Der Sweta Machhendranath-Tempel

Etwas versteckt am kleinen Thel Tole Platz ist einer der schönsten Tempel von Kathmandu. Durch ein kleines Tor tritt man in einen kleinen Innenhof in dessen Mitte der eigentliche Tempel steht. Diese Tempel wird sowohl von Hinduisten und Buddhisten besucht. Hier können sie Opfergaben und Räucherstäbchen kaufen. Abends wird oft Tempelmusik gespielt. Leider habe ich keine brauchbares Foto. (schöne Bilder gesucht)

 

 

4. Der Assan Tole mit dem Annapurna-Tempel

 Der Weg zum Assan Tole

Die Straße die von Indra Chowk zum Assan Tole geht ist eine der am stärksten besuchten Einkaufsstraßen. Dicht an dicht drängen sich die Leute und verzweifelnd hupend probieren Rikschas und Motorräder sich dennoch durchzudrängeln. Am Anfang findet man noch viele Stoff- und Kleiderläden, doch dann kommt man zu den ganzen Messinggeschäften. Hier können sie normale Gebrauchsgegenstände wie Becher, Teller und Wasserkrüge aber auch schöne Figuren finden.

Grundsätzlich werden Metallwaren nach Gewicht verkauft, was das vergleichen und feilschen etwas erleichtert. Mit ein bischen Geschick können sie hier Messinggegenstände preiswerter als auf dem Basantapur Platz kaufen.

Es gibt jetzt sogar eine Extra Internetseite zum Assan Tole

 

 

Der eigentliche Assan Tole ist ein großer Platz voller wuseligem Treiben. Hier finden sie viele Obst und Gemüsehändler. Neben verschiedenen Tempeln ist vor allem einer für diejenigen interessant, die später ins Annapurnagebiet gehen wollen. Denn hier finden Sie den kleinen Annapurnatempel. Die Göttin Annapurna ist eine Form der Göttin Lakshmi, sie ist diejenige die alle Ernten bringt und daher natürlich für das Leben absolut wichtig. Besuchen Sie sie und spenden sie ihr ein paar kleine Roupien, wer weiß, vielleicht wird dann auch die Ernte an schönen Erlebnissen und Erinnerungen noch ein bisschen größer, als sie sowieso in diesem wunderbaren Trekkinggebiet sein wird. Mit ein bisschen Glück bekommen sie auch die Tikha von der Tempeldienerin auf die Stirn getupft, dann sind sie praktisch ein bischen von der Göttin Annapurna gesegnet.

Der Annapurnatempel

Indem kleinen 3 stöckingen Pagodentempel repräsentiert eine silberne Schale die Götting de Ernten . Den ganzen Tag kommen die Leute hierher um ein kleines Opfer zu bringen, welches von der Tempelwächterin vor die Figur gegeben wird.

 

Von hier können sie dann auch weiter zum Kantipath gehen, doch ist der letzte  Teil der Gasse ohne eigenen Reiz, aber eben eine gute Verbindung. Wenn Sie zurück zum Indra chowk gehen, können Sie danach wieder nach Norden in Richtung Tahiti Tole und Thamel gehen. Am Anfang finden Sie viele Kleider und Tuchgeschäfte, schauen sie sich mal die wunderbaren leichten und flauschigen Schals an, dies ist ein Souvenir, das Sie noch Jahre an lauschigen Sommerabenden schätzen werden.

5. Der Zahnschmerz -Schrein

Bald begegnen einem immer mehr Zahnarzt-Geschäfte. Unter dem grellen Schildern sind im Schaufenster große Haufen von gezogenen Zähnen ausgestellt, so dass jeder erkennen kann, das hier ein erfahrener Zahnzieher praktizieren muss. Immer öfter wird aber das Ergebnis auch in großen Fotos gezeigt.

Dass sich die ganzen Zahnarzt Läden gerade hier häufen, hängt mit einem kleinen Schrein des Vaisha Dev zusammen , der an der nächsten Strassenecke steht. Diese Gott soll nämlich bei Zahnschmerzen helfen. Dafür nimmt man eine kleine Münze und schlägt sie mit einem Nagel in den Holzblock, der die vergoldete Figur des Gottes umgibt. So nagelt man alle bösen Geister und Einflüsse einfach fest und damit sollten die Zahnschmerzen verschwinden. Wenn es aber dann doch nicht funktioniert, dann muss man endgültig die paar Meter zum nächsten Zahnarzt gehen. Ich muss zugeben, dass ich vorher wahrscheinlich eine ganze Schachtel voller Nägel und Münzen einschlagen würde, nur damit mir dieses Schicksal erspart würde.

Zu tausenden wurden die Nägel eng an eng in den Holzblock geschlagen. Wünschen wir den Suchenden, dass es auch tatsächlich geholfen hat.

6. Der Kathesimbu

Geht man nur weiter nach Norden, sofern dies in dem dichten Menschengetümmel und den hupenden Fahrzeugen, die sich ebenfalls durch die viel zu enge Gasse drängeln, möglich ist so bemerkt man immer mehr Geschäfte mit buddhistischen Gegenständen. Hier bekommt man Gebetsfahnen, Stoffe usw., übrigens meist preiswerter als am Boddnath. Hier führt eine kleine Seitengasse auf den Platz mit dem schönen Stupa Kathesimbu. Er ist eine kleine Kopie des Stupa von Swayambunath und wer nicht die vielen Stufen zum letzteren hochsteigen kann, der kann auch hierher kommen. Abends kommen manchmal Bhotias und Tibeter, die hier in Kathmandu ihre Felle und Wolle verkaufen. Rund um den Stupa sind viel kleine Statuen aufgestellt und hinten am Platz gibt es ein kleines Kloster.

 

Von hier sind es nur noch ein paar Schritte zum Tahiti Tole. auf diesem Platz steht ein sehr kleiner Stupa mit vielen Gebetsmühlen drumherum. Doch meistens sieht man ihn kaum, denn hier warten immer viele Rikschas und Handkarren auf Kundschaft. Geht man dann schräg rechts über den Platz kommt man in die Gasse, die nach Thamel führt.

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