Ein  Reisebericht  aus Nepal: Trekking  rund um die Annapurna und zum Annapurna Sanctuary und  Base Camp ( auch ABC genannt )  mit hunderten von Bildern und vielen Informationen. Während die Annapurnarunde in  um die Annapurna führt kann man auch wunderbar im Gebiet südlich der Berge wandern oder in zehn Tagen ins Base Camp gehen. Sie finden auf dieser Seite auch informationen zum Tilichosee und dem verborgenen Tal von Nar und Phu.

 

Die neue Straßen im Annapurnagebiet

2009 wurde die Straße nach Muktinath  im Tal des Kali Gandaki fertiggestellt (Jomsom Trek) und auf der Manangseite wird auch feste gebaut auch wenn 2010 die Straße nur bis Syange ging.

Dadurch hatte dieser Trek viel von seinem Reiz verloren und viel Trecker nahmen gleich in Muktinath den Jeep und ließen sich in  für mich schrecklichen ein bis zwei Tagen über übelste Pisten nach Tatopani herunterfahren .

Man mauss allerdings auch sehen, dass das laufen auf der Straßen auch nicht so schön war. zwar ist der Verkehr eher gering, aber die regelmäßige Anhuperei und der viele Staub sind alles andere als schön.

Es gab aber auch immer wieder Hinweise, dass man mittlerweile ganz gut auf der linken , ödlichen “ Flussseite laufen können, so dass man die Straße nur weit weg am anderen Flussufer sehen würde.

Ich bin dann im Dezember 2010 mit meinem Freund Prem Rai von Muktinath nach Tatopani gelaufen und wir haben die neuen Wege gesucht. Bis auf den Teil zwischen Eklebati und Jomsom (2 Stunden) und von Lete nach Ghasa (3 Stunden) konnten wir immer die Straße vermeiden und mir haben die neuen Wege sehr gut gefallen. Oft sind sie schöner als die alten, da sie gerade im oberen Kali Gandaki Tal auf der bewaldeten und feuchteren Ostseite verlaufen. Ich möchte deshalb jedem nur empfehlen, dieses wunderschöne Treckinggebiet nicht zu übergehen und die kulturelle Vielfalt zu genießen und noch mehrere wunderschöne Tage zu erleben. Gerade die Dörfer zwischen Muktinath und Jomsom sind so reizvoll dass sie einen eigene Tour rechtfertigen würden.Im August 2011 sind wir dann die ganze Annapurnarunde gelaufen und haben sie zum großen Teil in Abstimmung und mit Unterstützung von ACAP mit den neuen NATT Zeichen markiert.

NATT Red-white y200NATT blue -white y200 

 NATT bedeutet New Annapurna Trekking Trails

 

Das Buch zu den neuen Wegen abseits der Straße(n)

Ich habe mit meinem Freund und Partner Prem Rai im Oktober 2011 eine längere Wegbeschreibung geschrieben, die als  Buch bei Book on Demand mit der ISBN: 3844800360 publiziert worden ist.  in Frühjahr 2012 und zur Jahreswende 2012/13 haben wir dann eine wesentlich erweiterte zweite Auflage geschrieben, die im September 2012  als EBook erscheinen ist. Im Mai 2014 ist es dann auch als Papierbuch bei Himalayan Map House in Kathmandu erschienen. Im Oktober und November 2015 sind wir  dann nochmal in genau zwei Monaten nochmal die ganzen Annapurnarunde gelaufen, haben die alten Markierungen erneuert und einige ganz neue Wege erkundet und natürlich auch gleich markiert. Neu ist eine wesentlich ausführlichere Beschreibung des Naar Phu treks (einfach großartig und empfehlenswert) die Aktualisierung des Abstechers zum Tilichosee, der Angabe der neuen Schutzhütten am Thorong la und die Beschreibung des gerade neu angelegten Weges zwischen Lete und Pairothabla auf der linken Flussseite. Man kann jetzt tatsächlich von Jomsom bis Tatopani auf wunderschönen NATT-Wegen gehen. Na ja, die letzten 400 m muss man schon noch auf der Straße laufen, aber da denkt man ja sowieso nur noch an das leckere Essen und die Jotsprings..Erfahren sie mehr auf einer eigenen Buchseite:

NATT 2016 Front-Cover y0400Trekking in the Annapurna Circuit along the new NATT-trails which avoid the road

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die dazu passende Karte:

AN-Front_NATT y 400 (3)Himalayan Map House hat nun eine Karte herausgebracht, wo die neuen NATT Wege eingetragen sind. Ich möchte sie empfehlen. Sie haben unsere Anregungen mit großem Einsatz direkt umgesetzt.

 

Status 2016

Es werden sich gerade viele mit der Planung der Annapurnarunde beschäftigen, deshalb möchte ich ein paar aktuelle Hinweise geben. Ich war von Mitte Dezember bis Mitte Januar in Nepal und habe wieder mit meinem Partner Prem Rai und ACAP einige alternative Wege erkundigt und markiert. R/W gleich rot / weiße Markierung; B/W = blau weiße Markierung

Seit Mitte Oktober ist die Straße bis Chame für Jeeps geöffnet und im Dezember fuhren schon ca 30-50 Jeeps am Tag .Bis jetzt fahren die Busse nur bis Bhulbhule, doch die Jeeps starten anscheinend schon voll in Besisahar, so dass man unterwegs kaum einen freien Sitzplatz bekommt. Das ärgert natürlich die Bewohner der Dörfer zwischen Besisahar und Chame, denn sie haben zwar täglich den Lärm und Staub, aber selten eine Mitfahrgelegenheit. Für die Lodgen führt es schon jetzt zu große Einbußen.

Die Piste geht durch mitten Jagat und Chamje, bleibt dann auf der rechten Flussseite auf einer spektakulären in den Hang hineingesprengte Straße hoch über dem Fluß, kommt vor Dhararapani wieder ins Tal und geht mitten durch Bagarchap und Danaquiu. Von dort steigt sie dann nach Temang und kommt mehr oder weniger eben nach Chame.
In Chame sind die Fundamente für die Brücke weitgehend fertig und die Stahlteile liegen schon am Dorfeingang. Die Erweiterung des hinter Bhratang in die Felswand gesprengten Weges ist fast fertig. Der für den Streckenabschnitte verantwortliche Projektleiter (road superwiser) meint dass wahrscheinlich die Piste bis Pisang und damit auch nach Manang Wahrscheinlich im März befahrbar sein wird.
Somit ist dies jetzt eine ganz neue Situation. Glücklicherweise kann man auf einem Teil der Strecke die Straße auf alternativen Wegen zu umgehen, es bleiben aber insgesamt 10-11 Stunden, die man auf der Straße laufen muss, was bei einer mehrtägigen Tour nicht so schlimm ist.
Alternativewege:

  • 45 min nach Besisahar:über die Brücke auf die linke Flußseite (immer von der Quelle aus Betrachtet) und in 3 Stunden über Mulbazar nach Bhulbule ** R/W
  • Von Bhulbule kann man weiter auf dem normalen Trekking weg über Bahundanda nach Germu/Syange laufen ** R/W
  • Am Ende von Germu kann man in einem langen und anstrengenden Tag über das Dorf Matthilo Chipla bis nach Jagat laufen. der Weg ist zwar markiert aber hat ca 700 m Aufstieg und ist etwas schwer zu finden .
  • Sonst Syange bis Jagat auf der Straße
  • Nach Jagat läuft man ca 30 min auf der Straße und kann dann links den Hang hoch und dem schönen alten Trekkingpfad bis Chamje folgen. Er erreicht Chamje im oberen Teil, wo es weiterhin eine paar absolut ruhige Lodgen gibt. R/W
  • Direkt nach Chamje verläßt man die Straße, überquert unten den Fluß und läuft auf der linken Straße über Tal ** weiter.
  • Ca 30 min vor Karte muß man wieder über den Fluss und auf die Straße , um dann in Karte wieder auf die linke jeepfreie Seite bis Dharapani zu wechseln.
  • Am Ende von Dharapani überquert man dann den Marsyangi Khola auf der großen Brücke, die zur Manaslurunde weiterführt, biegt aber gleich danach in Toche wieder links ab. Man kann bis kurz vor Danaqui auf der linken Seite bleiben und Bagarshap und die Straße umgehen. R/W.
  • Auf dem Weg nach Dharapani kann man kurz nach Qunche ca 500 m dem alten Weg folgen R/W.
  • Nach Danaqiu laüft man ein paar hundert Meter auf der Straße und kann dann links eine steilen Weg den Waldhang hinaufgehen. dieser kreutzt dann mehrmals die Straßenserpentinen bis man zu den Lodgen von Temang kommt.
  • Von dort läuft man überwiegend auf der Straße bis Chame, ein Abstecher in das Dorf Tanchok ist sehr empfehlenswert.
  • Ab Chame wird man erst einmal auf der Piste gehen müssen, kurz nach Talekhu kann man einen wunderbaren Waldweg auf der rechten Seite hochgehen der ca 45 min vor Bhratang weider auf die Straße mündet.R/W
  • hinter Dhukur Pokharai sollte man unbedingt den rechten Weg gehen, der direkt auf der linken Flussseite in das schöne Upper Pisang führt, während der Verkehr unten nach lower Pisang fahren wird.
  • Von dort ist es eine schöne Tagesetappe über Gyaru nach Ngawal. R/W
  • Von Ngawal kommt man am schönsten über das Dörfchen Julu nach Braka ca 3 h. Man kann in Julu aber auch den steilen Hang hochgehen und oben auf einem Hangplateau weiterlaufen. Man wird bald auf einen Höhenweg mit großartiger Aussicht kommen. Dieser Weg ist allerdings noch nicht markiert und man braucht ca 4 Stunden von Julu nach Braka.
  • Ich empfehle jedem, mindestens eine Nacht in Braka zu bleiben. Man kann von dort zur Milarepa cave, ca 3-4 h, und zum Ice lake, ca 6-7 h, gehen und sollte auf keine Fall das Kloster verpassen.
  • Von Braka gehts dann wieder 45 min auf der Straße bis nach Manang.
  • in de rneuen Ausgabe is tauch der Weg von Lete nach Pairothapla auf der linken autofreien Flussseite eingezeichnet.

Die Karte von Himalaya Map House (mit dem Leopard) zeigt schon viele dieser neuen Wege.

Kann / sollte  man jetzt die Annapurnarunde  mit einer Jeepfahrt abkürzen?

Ja, das ist jetzt möglich, auch wenn manch einem der nostalgischen Trekker die Tränen kommen werden, denn gerade der Weg am Anfang durch grüne Felder ist manchem als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung geblieben und war eine wichtiger Teil ihrer Tour. Und man sollte nicht unterschätzen, dass die steilen Aufstiege vor Bahundanda, Tal und Temang ganz erheblich zur Fitness beigetragen haben. Wenn man dann endlich in Chame angekommen war, waren die Beine super gut trainiert, so dass sie wenigstens für Aufstiege in dünner Luft gut vorbereitet waren. Wer jetzt gleich im oberen Teil losstarten will, wird dementsprechend leiden.

Man kann jetzt leicht bei folgenden Punkte anfangen:

  •     Besisahar ( die ganze klassische Runde)
  •     Bhulbule (Syange, macht eigentlich keinen Sinn mehr, denn dann läuft man bis Jagat erst mal 2,5 h auf der Straße )
  •     Jagat
  •     Chamje (von dort gehts direkt auf die andere Flussseite nach Tal )
  •     Tal
  •     Dharapani
  •     Chame

Ich möchte jedem absolut davon abraten, weiter als Chame (2700m) mit dem Jeep zu fahren, denn sonst wird die Höhenanpassung sehr schwierig.
Auch sollte man die eingesparte Zeit dazu nutzen, einen Tag länger im oberen Marsyangital zu bleiben, bevor man zum Thorong la weitergeht. Ein Trek mit optimaler Höhenanpassung und Bergsicht wäre ab Chame:
Tag + 1. Chame - upper Pisang (3300)
Tag + 2 : upper Pisang- Gyaru- Ngwal (3680)
Tag + 3: Ngawal -Julu - Braka (3360)
Tag + 4: Braka- Milarepas Cave (4000) & Kloster- Manang (3500)
Tag + 5: Manang- Ice lake ca 4600)- Manang 3500
Tag + 6: Manang - 100 Rupienmönch- Khangsar 3734
Tag +7: Khangsar -Churi Letharr 4200 m
Tag + 8:Churi Lethar-High Camp ca 4700m
Tag + 9 High camp- thorong la- Muktinath

Man kann auch am Tag 6 von Manang direkt bis Yakkharka und dann am Folgetag bis Thorong Phedi gehen und wäre dann am 8. Tag nach Chame in Muktinath.

Ich persönlich würde zugegebener weise nicht den unteren Teil missen wollen. Wer aber nur eine begrenzte Anzahl Tage hat, für den ist die (teilweise) Jeepfahrt sicher eine Alternative und sie ermöglicht unter Umständen, dann auf der Jomsomseite noch etwas mehr Zeit für die wunderschönen Dörfer Jhong und Kagbeni zu haben.

Am Nepaltag 2012  habe ich eine PDF Präsentation gezeigt: Auf neuen Schleichwegen um die Annapurna

Die Annapurnarunde

Trekking in Nepal Das Gebiet der Annapurna Bild von Pokhara am Fewa See mit dem Machapuchare und der annapurna 2

1981 bin ich das erste mal ins Annapurnagebiet gereist. Damals gab es in Manang gerade mal 3 kleine Gasthäuser und die Annapurnarunde war noch ein sehr schwieriges Unternehmen. Mittlerweile bin ich 8 mal zurückgekehrt und möchte auf dieser Seite eine kurze Wegbeschreibung, Tips und viele Bilder zeigen. Diese zeige ich übrigens auch in meiner Diaschau , allerdings dann auf einer Leinwand mit bis zu 9m Breite.

Sie können in dieser interaktive Karte einen Trekkingabschnitt anklicken und werden zur entsprechenden Seite geleitet. Bilder mit einem blauem Rahmen oder unterstrichene Dorfnamen sind hinterlegt, wenn Sie drauf klicken wird ein größeres Bild oder ein weiterer Bericht geöffnet. Manchmal verbergen sich dahinten auch mehrere Bilder und Kommentare. Auf diesen Seiten sind die Bilder größer und deshalb dauert auch das Herunterladen länger. Diese Seiten können mit 800x600 Pixeln betrachtet werden, zum Teil sind die Bilder auch nochmal in sehr groß hinterlegt, dann ist die Ladezeit wesentlich größer und sie sollten einen Auflösung von 1224x880 haben.

Sie können auch direkt von einer Bilderserie zur nächsten gehen, klicken Sie hierzu unten auf der Fotoseite auf die gelben Pfeile.

Der Annapurna Treck

Trekking in Nepal, das Gebiet der Annapurna Karte

Das Gebiet der Annapurnarunde

 Für die Normal Annapurnarunde sollten sie mindestens drei Wochen rechnen, mit dem Abstecher zum ABC vier. Jeden Tag denn sie mehr zur Verfügung haben, ermöglicht ihnen viel mehr zu sehen und zu erleben.

genius loci logo

 Eine schöne Beschreibung zur Göttin Annapurna finden Sie auf der großartigen Seite Genius loci von Georg Temme

 

Elektrizität und Telephon auf der Annapurnarunde
Mittlereweile gibt es kaum noch ein Dorf in oder Lodge in der sie nicht ihre Akkus aufladen können. Manchmal wir eine Gebühr verlangt die im Vergleich zum Essen recht teuer sein kann. Dass Problem ist aber besonders in der Hochsaison,, dass für die ein bis zwei Steckdosen viele viele Trekker ihre Akkus aufladen wollen, so dass man manchmal lange warten muss, um dran zukommen. Nehmen sie deshalb immer auch genügend Ersatzakkus mit, um ggf. auch mal ein paar Tage ohne Nachladen auskommen zu können. Auch eine Mehrfachstecker ist oft sehr hilfreich.

 

Die Reiseberichtsseiten

Achtung! Ende 2014 habe ich den ganzen Ersten teil der Runde auf der Manangseite vollständig neu und viel ausfühlicher auf Englisch fertiggeschreiben. zwa rhoffe ich, ihn noch bis März 2015 auch auf Deutsch fertigzuschreiben aber es ist serh viel Arbeit und der Ausgang noch ungewiss. Wenn sie Englisch verstehen empfehle ich deshalb den ersten Teil auf English anzusehen und nach dem Thorong la wieder auf die Deutschen Seiten zu wechseln.

Zum ersten Teil der Runde auf den englischen Seite

Die deutsche Beschreibung:

Ein unüblicher Anfang, direkt von Pokhara nach Beshisahar

Der übliche Anfang, von Dumre Besisahar

von Beshisahar das Marsyangital hinauf

Der großartige Trek in das Tal von Nargaoon und Phugaon

Das oberer Manangtal

Der Ice lake oberhalb von Braga

Das schöne Dorf Khangsar (neu Aug. 2007)

Der Tilichosee (neu Aug..2007)

Der Thorong La

Das obere Kali Gandaki -Tal 

 

Das untere Kali Gandaki-Tal und Weihnachtssterne

Gorepani, Poon Hill und die Rhododendrons

Das Annapurna Sanctuary

Die Gurungdörfer Gandrung, Landrung und Damphus

Pokhara 

Gebetsmühlen, -Fahnen und Manisteine

Trekking in der Monsunzeit

Bücher 

Auf der Seite Bücher zeige  ich im Bücherregal Annapurna mehrere Bücher zum Annapurnagebiet

Schauen Sie einfach mal rein.

 

 zur allgemeinen Nepalseite

 

Links zu vielen anderen privaten Reiseberichten

für den kleinen Fehlerteufel: sollten sie mit Nepla,  annapurna,  Anapurna, oder Annapurrna das Gebiet der Annapurna in Nepal gemeint haben so wird ihnen diese Seite sicher gefallen

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